Hintergrund

Ein regionales Landschaftsentwicklungsprojekt

Mit dem regionalen Landschaftsentwicklungskonzept (R-LEK) legte die Region Oberland-Ost 2004 die Basis für ihr langfristiges und breites Engagement zu Gunsten der Landschaft. Das Konzept zeigt nicht nur auf, wo schöne Naturgebiete, wertvolle Lebensräume und traditionelle Kulturlandschaften bestehen und gepflegt werden sollen. Es legt auch die Themen, Ziele, Massnahmen und Strategien fest. Mit der Schaffung einer Fachstelle und einer ständigen Kommission trug es aber von Anfang an der dynamischen Eigenschaft der Landschaft Rechnung und ermöglicht so ein rasches Aufnehmen aktueller Themen, wie etwa der Problematik der invasiven Neophyten.

Das regionale Landschaftsentwicklungskonzept R-LEK Oberland-Ost
Ein Bekenntnis zur Landschaft
Beitrag von Adolf Urweider und Claudia Schatzmann im UTB-Jahrbuch 2011
10_R-LEK.pdf
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Landschaftspflege wird unterstützt

Aufgrund des R-LEKs wurde ein von allen Regionsgemeinden finanzierter Landschaftsfonds geschaffen, aus welchem aktiv Projekte zur Pflege und Aufwertung der Landschaft unterstützt werden, wie z. Bsp. die Sanierung von Trockenmauern, Ausholzen von Aussichtspunkten oder die Pflanzung von Obstbäumen.

 

Seit 2015 können die Bauern ebenfalls über das kantonale Landschaftsqualitätsprojekt für bestimmte landschaftspflegerische Leistungen Beiträge von Bund und Kanton auslösen. Die Umsetzung des Projekts sowie die Information und Beratung der Landwirte erfolgt aber wiederum über die Region.

Kulturlandschaftspreis als Öffentlichkeitsarbeit

Die Bedeutung der Landschaft und ihre aufwändige Pflege soll mit dem Kulturlandschaftspreis ins Bewusstsein von Akteuren und Öffentlichkeit getragen werden – auch um die nötige Unterstützung durch die Bevölkerung langfristig zu gewährleisten.