Wang/Äbnit: Wildheu – ein aussterbendes Kulturerbe

Die rund 2.4 ha grosse artenreiche Trockenwiese liegt zwischen rund 1’400 und 1’600 m.ü.M. am Blasenhubel hoch über Oberried. Im August wird jedes Jahr etwa die Hälfte des steilen und vielfältigen Blumenmeers mit Hilfe von Freiwilligen gemäht und das Heu zusammen genommen. Der Abtransport erfolgt mittels Helikopter, da weder ein Heuseil noch eine Zufahrt besteht. Abnehmer sind der Tierpark Brienz oder das Dählhölzli in Bern. Dieses Wildheuen wird durch das Forstteam Oberried mit Hilfe von Freiwilligen durchgeführt, mit dem Ziel, den Verbiss am Jungwald zu reduzieren, die Verbuschung zu verhindern und die Artenvielfalt zu erhalten.

Bewirtschafter: Norbert Hildebrand, Forstteam Oberried

Wandern/Tourismus: Auf die Fläche gelangt man nach einem zweistündigen Fussmarsch auf dem steilen Wanderweg in Richtung Blasenhubel und Augstmatthorn. Dort wird man nach einer Rast im Ryshüttli mit Ruhe und wunderbarer Aussicht auf den Brienzersee und die umliegenden Berge belohnt.

Routenbeschreibung: Oberried - Wang/Äbnit - Blasenhubel

Sie starten beim Bahnhof Oberried und wandern auf einem Spazierweg in Richtung Niederried. Nach ca. 200m führt der Weg kurz über eine Strasse, danach biegen Sie gleich wieder nach rechts, in einen Bergweg, ab. Der Weg steigt nun kontinuierlich an und führt Sie über die Gräben "Grosse Louwi" und "Grossen Späti" zu einer wunderbaren Blumenwiese namens

Chalberweidli. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Ryshüttli und der Gewinnerfläche Wang/Äbnit. Auf steilem Weg gelangt man schussendlich auf den Blasenhubel auf 1965 m.ü.M.

Dauer: ca. 2h bis Wang/Äbnit, ca. weitere 1,5 h bis Blasenhubel

Karte und Wanderung Wang Äbnit
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Karte Wang Äbnit
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